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Schüler berichten vom Austausch der Beruflichen Schulen Schorndorf mit dem Lycée de Lassalle in Alès

Wir, die Schüler und Schülerinnen der Grafenberg- und der Johann-Philipp-Palm–Schule reisten nach Südfrankreich um unsere Partnerschule, das Lycée de Lassalle in Alès, zu besuchen. Der Schüleraustausch wurde finanziell großzügig vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützt.
Frühmorgens ging unsere Reise nach Frankreich los. Nach einem langen Tag im Bus bezogen wir am Abend zunächst unsere Zimmer im französischen Internat und spazierten dann noch durch die schöne Altstadt von Alès. Am nächsten Tag stand der Besuch unserer Partnerschule auf dem Programm. Fazit nach diesem Tag: unsere deutschen Schulen gefallen uns besser, die Gebäude und Klassenzimmer sind viel schöner. Etwas schockiert waren wir, als wir erfuhren, dass es für die französischen Internatsschüler bereits abends um 20 Uhr „Sperrstunde“ heißt. Ebenfalls neu für uns: die Schule ist von einer Mauer umgeben und kann nur durch ein Tor betreten werden, an dessen Eingang ein aufsichtführender Lehrer steht. Schüler, die zu spät kommen, müssen klingeln und erhalten möglicherweise eine Strafe.
Bei einem gemeinsamen Handballturnier am Nachmittag, Pétanque-Spiel und Paella-Essen am Abend, konnten wir die französischen Schüler näher kennenlernen. Einige von uns trauten sich das in der Schule bisher Gelernte anzuwenden und Französisch zu ‚parlieren‘. Den Franzosen haben wir andererseits etwas Deutsch beigebracht. Sie konnten dann immerhin sagen wie sie heißen und wie alt sie sind.
Die Tage vergingen wie im Flug: Der Besuch eines traditionellen Marktes mit regionalen Spezialitäten in Uzès, die Stierkampfarena von Nîmes, Aigues-Mortes mit seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer, ein Besuch der Salzsalinen und der berühmte Pont du Gard (Weltkulturerbe) haben uns begeistert. Einig sind wir uns darüber, dass die Kanutour auf dem Gardon, die spektakulär unter dem Pont du Gard hindurchführte, und der Abend am Pool mit den Franzosen wohl die Highlights waren. Unvergesslich bleiben auch die Lunchsandwichs für unsere Tagesausflüge von Madame Bonnaud, der verantwortlichen Lehrerin auf französischer Seite, die uns darüber hinaus morgens stets mit Baguette und Croissants zum Frühstück im Internat versorgte. Allerdings gibt es auch viele Stimmen, die folgender Meinung sind: „Die Abende waren das Beste.“ Jeder Abend war einfach toll, egal, ob Geburtstag gefeiert, mit den Franzosen ein Bier getrunken und Fußball gespielt wurde oder man einfach nur im Aufenthaltsraum des Internats saß und sich unterhielt.

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